Nicht jedes Foto ergibt ein gleich gutes Ergebnis. Der Unterschied zwischen einem Video, bei dem die Familie still wird, und einem, das seltsam wirkt, entscheidet sich zu neunzig Prozent bereits beim hochgeladenen Bild. Hier ist eine ehrliche Übersicht: was funktioniert, was grenzwertig ist und was Sie besser liegen lassen.
Fünf Dinge, die entscheiden
Wie groß das Gesicht im Bild ist
Das wichtigste Kriterium. Die Animation arbeitet mit Dutzenden Punkten im Gesicht, also braucht das Gesicht Platz im Bild. Ein Porträt bis zur Brust oder eine Kopfaufnahme ist ideal. Ein Gruppenfoto vom anderen Ende des Gartens, auf dem ein Gesicht so groß wie ein Fingernagel ist, ergibt kein gutes lebendiges Foto.
Schärfe genau im Gesicht
Das Foto darf alt, verkratzt und verblasst sein. Augen, Nase und Mund müssen aber erkennbar sein. Ist das Gesicht bewegungsunscharf oder nur ein grauer Fleck, gibt es keine Grundlage.
Blick in die Kamera oder leicht seitlich
Frontalansicht und Dreiviertelprofil funktionieren zuverlässig. Ein strenges Seitenprofil, ein weggedrehter oder nach hinten geneigter Kopf ist ein Risiko.
Unverdecktes Gesicht
Brillen sind kein Problem. Problematisch sind eine Hand vor dem Mund, Haare über den Augen, ein Hut mit hartem Schatten über der halben Wange oder eine starke Spiegelung auf den Brillengläsern.
Eine Hauptperson
Sind mehrere Personen im Bild, konzentriert sich die Animation auf das dominante Gesicht. Zwei Gesichter nebeneinander gelingen meist, bei fünf Personen in einer Reihe wird das Ergebnis oft ungleichmäßig. Wenn es Ihnen um eine bestimmte Person geht, schneiden Sie sie vor dem Hochladen zu.
| Hochgeladenes Foto | Zu erwartendes Ergebnis |
|---|---|
| Porträt, scharfes Gesicht, frontal | sehr gut |
| altes Atelierporträt, verkratzt | gut, Kratzer bleiben |
| Gruppenfoto, kleine Gesichter | schwach, besser zuschneiden |
| Seitenprofil, verdecktes Gesicht | unvorhersehbar |
| aus einem Buch gescanntes Porträt | schwach, das Druckraster wird verstärkt |
Alter und Schäden sind nicht das Problem
Das ist die häufigste Sorge. Ein hundert Jahre altes Atelierfoto ist oft die bessere Vorlage als ein Handyfoto in dunklem Zimmer, denn Atelierporträts haben klare Züge und gleichmäßiges Licht. Vergilbung, Risse und fehlende Ecken verhindern die Animation nicht. Rechnen Sie aber damit: Was auf dem Foto beschädigt ist, bleibt im Video beschädigt - Beleben ist keine Retusche.
Format, Auflösung und Ausrichtung
Laden Sie JPG oder PNG hoch. Ideal ist eine längere Kante von mindestens 1000 Pixeln; größere Dateien verkleinern wir selbst, Sie müssen nichts einstellen. Die Ausrichtung spielt keine Rolle, das Drehen erledigen wir automatisch. Ein Screenshot eines Fotos aus einem sozialen Netzwerk ist die schlechteste Variante, weil er zweimal komprimiert wurde und die Gesichtsdetails zerfallen sind.
Im Zweifel: zuschneiden
Der schnellste Weg zu einem besseren Ergebnis ist ein Zuschnitt auf Kopf und Schultern. Nutzen Sie den Editor im Handy, schneiden Sie die Umgebung weg und laden Sie den Ausschnitt hoch. Im Video sehen Sie dann das Gesicht statt des Hintergrunds.
Was bei grenzwertigen Fotos gilt
Manchmal existiert einfach kein besseres Foto. Dann probieren Sie es - im Wissen, dass ein kleines oder unscharfes Gesicht wenig Bewegung oder eine merkwürdige Bewegung ergeben kann. Wenn das Ergebnis nicht passt, lesen Sie, warum ein belebtes Foto seltsam aussieht. Dort stehen die konkreten Ursachen und was sich dagegen tun lässt.
Ist Ihr Video fertig, hilft der dritte Teil: ein belebtes Foto mit der Familie teilen, ohne dass unterwegs Qualität verloren geht.
Kurze Checkliste vor dem Hochladen
- 1Augen, Nase und Mund sind klar zu sehen.
- 2Das Gesicht füllt mindestens ein Zehntel des Bildes.
- 3Keine Hand, keine Haare, keine starke Spiegelung im Gesicht.
- 4Die Datei ist kein Screenshot aus einem sozialen Netzwerk.
- 5Sind mehrere Personen drauf, habe ich die Hauptperson zugeschnitten.
