Das Foto eines verstorbenen Menschen zu beleben ist etwas anderes als jedes andere Foto. Das Video wird oft bei der Trauerfeier, am Jahrestag gezeigt oder an die Familie geschickt. Es lohnt sich, ein paar Minuten mehr in die Vorbereitung zu stecken.
Welches Foto wählen
- Ein Porträt mit großem, scharfem Gesicht. Am besten mit Blick in die Kamera oder leicht seitlich.
- Ein Foto, das ihn so zeigt, wie Sie ihn in Erinnerung haben. Oft nicht das neueste, sondern das typischste.
- Lieber eine Person als eine Gruppe. Aus einem Familienfoto nur sein Gesicht nah aufnehmen.
Haben Sie nur ein kleines Foto aus der Ferne oder liegt das Gesicht im Schatten, muss die KI Gesichtszüge teilweise erraten. Bei einem Erinnerungsvideo ist das heikel, suchen Sie daher eine nähere Aufnahme.
Foto vorbereiten
Aus dem Rahmen nehmen, bei Tageslicht ohne Blitz fotografieren und das Handy parallel halten. Details dazu im Artikel Altes Foto vor dem Animieren verbessern. Schwarzweißfotos kolorieren wir automatisch.
Was das Video zeigt
Das Video dauert wenige Sekunden: ein sanftes Lächeln, ein Blinzeln, eine leichte Kopfdrehung. Es ist keine Aufnahme und spricht nicht. Gerade diese Schlichtheit berührt am meisten.
Video behutsam mit der Familie teilen
- Zeigen Sie es zuerst in Ruhe ein oder zwei nahestehenden Menschen.
- Bei der Trauerfeier als Schleife neben dem Foto abspielen, nicht als Überraschung.
- Älteren Verwandten einen Link schicken, er öffnet sich auf jedem Handy.
Mehr zum behutsamen Umgang finden Sie im Leitfaden Foto Verstorbener beleben. Wie das Beleben technisch abläuft, erklärt Bilder zum Leben erwecken.
